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es im langen Badeprozeß cinnahm, reifer undkunstvoller auegeschmiickt, als die übrigen Zimmer;die gewölbte Decke prangte mit Schnitzwerk und Ma-lereien ; die oben angebrachten Fenster von dickemGlas ließen nur irre, ungewisse Lichtstrahlen zu; un-ter dem mächtigen Karnies zog sich eine Nutze Fi-guren in massiven, kuhneu Reliefs hin; die Wändeglühten in hochrvther Farbe, nud daü Estrich warkünstlich mit weißer Mosaik ausgelegt. Hier hiel-ten sich die habituellen Besuche, Leute die des Tagssiebenmal ins Wasser gingen, in einem Zustand kraft-nnd sprachloser Mattigkeit entweder vor, oder nochhäufiger nach dem Bad auf; manche dieser Opferder Gesundheitsjagd wandten jetzt ihre unlnstigenAngen den Ankömmlingen zu; kannten ihre Fienndedurch ein Kopfnicken an, scheuten aber die Ermü-dung des Sprechens.
Hier theilte sich die Gesellschaft abermals nachihrem verschiedenen Geschmack, indem sich die Eiiunin das Su dato rinm, das dem Zweck unsererDampfbäder entsprach, und von da ins warme Badbegaben, während die an Anstrengung Gewöhnteren,welche die Ermüdung nicht so wohlfeilen Preises er-kaufen mochten , sogleich ins Kalidarinm oder Was-serbad gingen.
Um unsere Skizze zu vollenden und dem Lesereine genügende Vorstellung von diesem Hanptlu.rus,der Alten zu geben, wollen wir Lepidue begleiten,der regelmäßig den ganzen Prozeß durchwachte, mit