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»Gewiß ! jede Zeit ist verloren, so lang wir DeinGedicht nicht hören."
In diesem Augenblick strömten einige undzwanzig Personen ans dem Bad in dis Säulenhalle,und ein an der Thür eines engen Ganges aufgestell-ter Sklave ließ sofort den Dichter, Glaukns, Klo-diuS und einen Trupp weiterer Freunde des Bar-den ein.
„Ein armseliges Gebäude, wenn man's mit denThermen in Rom vergleicht," bemerkte Lepidns ver.sichtlich.
„Doch ist diese Decke nicht ohne allen Geschmack;"erwiederte Glaukns, der sich in einer Stimmungbefand, um an jedem Ding Gefallen zu haben, unddeutete ans die Sterne die Leu Plafond schmückten.
Lepidus zuckte die Achseln, war aber zu flau umz» antworten.
Sic traten murmehr in er» etwas geräumigesGemach, das zum Apodyterium, d. h. dem Ortdiente, wo sich die Badlnstigen für ihre üppigenAdlutionen vorbereiteten. Die gewölbte Decke stiegvon einem Karnies auf, den schäckige, wunderlicheMalereien in sehr bunter Art schmückten; die Deckeselbst war in weiße, mit reichem Scharlach eingefaßteFelder getheilt und der fleckenlose, glänzende Bodenmit weißer Mosaik eingelegt; längs dui Wändenliefen Bänke zur Bequemlichkeit der hier Weilendenhin. Dieses Zimmer hatte nicht die zahlreichen, ge-räumige» Fenster, die Bitruv seinem prächtiger«