mächtig in Noth, als wären Baumeister und Modevor dem ncunzehnten Jahrhundert nie launenhaftgewesen! Unsere Gesellschaft trat durch de» Haupt-Eingang in die Fortuna-Straße. An der Ecke desPortikus liefen Bänke hin, beseht von Menschenaller Stände, während Andere, je nach der Vor-schrift des Arztes, in der Säulenhalle lebhaft ausund ab gingen, mitunter einen Moment anhaltend,um einen Blick auf die unzähligen Anzeigen von Se-henswürdigkeiten, Spielen, Bei kaufen, Ausstellungenzu werfen, die auf die Mauer gemalt oder geschrie-ben waren. Der Hauptgeqeustand der Unterredungblieb jedoch das fürs Amphitheater angczeigtc Schau-spiel, und jeder neue Ankömmling ward von einerGruppe festgehalten, die wissen wollte, ob Pompejiso glücklich gewesen, irgend ein schauerliches Verbre-chen, etwa einen Fall von Beleidigung der Götteroder einen Mord, hervorznbringen, der die Aedilenbefuge» würde, einen Menschen für den Nachendes Löwen herznschaffen; alle andere, mehr gewöhn-liche Schaustellungen schienen dumpf und philister-haft in Vergleichung mit der Möglichkeit eines soglücklichen Ereignisses.
„Für meinen Theil." sagte ein heiter aussehen-der Mann, -in Goldschmied, „denk' ich der Kaiser,wenn er wirklich so gütig ist, wie die Rede geht,hätte uns wohl einen Inden *) senden können."
") Bekanntlich hatte Titus noch zu Lebzeiten des Ve-Bulwer's Romane. XXXII. 3