Druckschrift 
2 (1836)
Entstehung
Seite
21
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wie die Italienerinnen sie genossen. Mit einemSchänder des Entzückens vernahm sie daher, daßGlaukus ernst erwiederte:

Mögest Dn stets also denken, Jone, - stetssey Dein reines Herz Dein sicherer Führer! Glück-lich für Griechenland hätt' es den keuschen Frauendieselben geistigen Reize gegönnt, welche die min-der würdigen so berühmt machte. Kein Staat ver-liert seine Freiheit, seine Bildung, so langDein Geschlecht nur dem Freien zulächelt und denWeisen durch Anerkennung crmuthigt."

Arbaces blieb still, denn seine Nolle forderteeben so wenig Gutheißung der Ansichten des Glau-kns als Verdammung derjenigen Jones, und nacheinem kurzen, verlegenen Gespräch verabschiedetesich der Grieche.

Nach seinem Weggang rückte Arbaces den Stuhlnäher zu der schöne» Neapolitanerin und hob mitjenem schmeichlerischen, gedämpften Ton, in welchemer den Verband von List und wilder Gluth in sei-nem Wesen so gut zu überdecken vermochte, also an:

Glaube nicht, meine holde Mündel, wenn ichDich so nennen darf, Laß ich au einer Freiheit,deren Zierde Du bist, rütteln wolle; ist dieselbe,wie Dn richtig bemerkst, keineswegs größer, alsdie Freiheit der römischen Frauen, so muß sie, voneiner Unverheirathetcn in Anspruch genommen,gleichwohl mit vieler Behutsamkeit angewandtwerden. Fahre fort, die Lebensfrohen, die Glänzen-