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mannigfachen Völker der Erde und bringt die strei-tenden, uneinigen Elemente zur Harmonie; daherFriede, Ordnung, Gesetz, die Segnungen des Le-bens. Glaubst Du es sey der Mensch, der Kaiser,der also herrsche? nein, es ist der Pomp, dieEhrfurcht, die Majestät die ihn umgeben: dies sindseine Täuschungen, seine Trügercien. Unsere Orakelund Verkündigungen, unsre Gebräuche und Cere-mvnien sind die Mittel unserer Oberherrschaft unddie Hebel unserer Macht. Es sind dieselben Mittelzu demselben Zweck, zu der Wohlfahrt und Ein-tracht der Menschen. — Du hörst mich entzückt, auf-merksam an; — das Licht fängt Dir an anfzugehen."
Apäcides blieb still, aber der rasche Wechselder sprechenden Züge verriet!) die Wirkung, welchedie Worte des Egypters auf ihn hervorgebracht, —Worte die durch die Stimme, das Aussehen, daSBenehmen des Mannes noch zehnfach beredterwurden.
„Während nun," nahm Arbaccs wieder den Fa-den, „während unsere Väter am Nil also die erstenElemente, durch welche das Ehaos zerstört wird,nämlich Gehorsam und Ehrerbietung der Mengegegen Wenige, ins Leben riefen, zogen sie von ihrenerhabenen, den Sternen entnommenen Betrachtun-gen diejenige Weisheit, die keine Täuschungwar: sie erfanden die Gesetze und Regeln des ge-sellschaftlichen Zustands, die Künste und Veredlungendes Daseyns. Sie forderten Glauben und crwie-