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derten diese Gabe durch die Gesittung, die sie eiu-führten. War nicht ihr Betrug selbst eine Tu-gend? Glaube mir, Wer immer von göttlicherer»wohlthätigerer Natur aus jenen fernen Himmelnauf unsere Welt herabblickt, lächelt beifällig aufdie Weisheit, die solche Zwecke ausgeführt. DochDu forderst daß ich diese allgemeinen Sätze aufDich anweude? ich eile Deinem Wunsch zu gehorchen.Die Altäre unseres alten Glaubens müssen Dienerhaben, Diener auch in jenen stumpfen, seelenlosenWesen, die nur wie die Pflöcke und Haken sind,woran man Binde und Mantel aufhängt. ErinnereDich zweier Sprüche des Pythagoräers Sextus,Sprüche, die egyptischer Lehre abgeborgt sind. Dererste lautet: „sprich nicht von Gott zu der Menge;"der zweite: „Der Mensch der Gottes würdig ist,ist ein Gott unter Menschen." Wie geistige Ueber-legenheit den egyptischen Priestern die Herrschaftverlieh, die in neuerer Zeit so schrecklich zerfallenist, so kann diese Gewalt nur durch geistige Ueber-legenheit wieder hergestellt werden. In Dir, Apä-cides, sah ich einen Zögling, der meiner Unterwei-sung würdig war, einen Diener, werth der großenZwecke, die vielleicht noch jetzt erreicht werden kön-nen: Deine Kraft, Deine Talente, die ReinheitDeines Glaubens, der Ernst Deiner Begeisterung,Alles bestätigte Dich zn einem Beruf, der eine hohe,glänzende Seele so gebieterisch fordert; deshalbschmeichelte ich Deinem heiligen Wunsch; ich spornte