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eng, aber ängstlich sanbergchalten, denn Reinlichkeit warder Mrs. Roger Haupttugend. Die Mutter zog mit zit-ternder Hand die weißen Vorhänge zurück, und hielt ihrSchluchzen an sich, während sie das jugendliche, ruhigeAntlitz betrachtete, das ihr zugswendet dalag. Sie be-trachtete es einige Augenblicke in leidenschaftlichem Schwei-gen; Wer mag sagen, welche Gedanken, welche Gebeteunter diesem Schweigen kämpften und wogten? Dannbeugte sie sich nieder, und mit blaffen, krampfhaften Lip-pen küßte sie die kleinen Hände, welche nachläßig amSaume des Kiffens herabhingen, auf welchem der Kopflag. Hierauf wandte sie ihr Angesicht nach ihrem Bruder,mit einer stummen, flehentlichen Aufforderung in ihremBlick — nahm einen Ring von ihrem Finger — einenRing, der ihn bis jetzt nie verlassen hatte, den Ring, wel-chen Philipp Beaufort daran gesteckt hatte den Tag nach-dem das Kind geboren war. „Laß ihn dies um seinen Halstragen," sagte sie, und hielt plötzlich inne, damit sie nichtlaut schluchzte und den Knaben aufstürte. Bei dieser Gabewar ihr, als riefe sie den Geist des Vaters an, über derfreundlosen Waise zu wachen; und dann die Hände festzusammenpressend, wie man in einein Parorismns heftigenLeidesthut, verließ sie das Zimmer, stieg die Treppen hin-ab, trat auf die Straße, und flüsterte ihrem Bruder zu:„Jetzt bin ich glücklich ; Friede ruhe auf dieser Schwelle!"Ehe er antworten konnte, war sie fort.