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habe viele Feinde; die jetzt vergessene Geschichte von derVerführung seiner Schwester würde gewiß wieder aufge-rührt werden, würde Nachtheile für seine Ruhe und Be-hagen , vielleicht für sein Gewerbe, gewiß für seine ältesteTochter haben, die jetzt dreizehn Jahre alt war; es würdedann unmöglich sepn, den bisher beschlossenen Plan aus-zuführen — Sidnep für den rechtmäßigen Sohn undWaisen eines entfernten Verwandten auszugeben; es würdevon Miß Pryinall als eine ergiebige Quelle von Klatsche-reien benützt werden. Zu all diesen Gründen hin drängtesich noch ein nicht minder starker dem Mr. Morton selbstauf: die ungemeine/erbarmungslose Strenge seiner Fraumußte zur Folge haben, daß alle andern Frauen in derStadt mit großer Freude jeden Anlaß aufgriffen, welcherdazu dienen konnte, ihr mackelloses Schicklichkeitsgefühlin ein bedenkliches Licht zu stellen. Neberdies sah er ein,daß, wenn Katharine blieb, dies eine beständige Quelleder Erbitterung in seinem Hause seyn würde; er war einMann, der ein unverkümmertes, friedliches Leben liebte,und so sehr als möglich Alles mied, was häuslichen Hadernähren konnte. Und so waren, als endlich das Ehepaarsich den Rücken kehrte und zum Schlaf anschickte, dieFriedensbedingungen festgestellt, und die schwächere Par-tei, wie iy der Diplomatie gewöhnlich, den Interessender vereinigten Mächte geopfert.
Am andern Morgen nach dem Frühstück ging Mrs.Morton am Arm ihres Gatten ans. Mr. Morton wareigentlich ein schöner Man», von ernstem, gesetztem, streu-