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nachdem verschiedene nicht leicht zu nehmende Anmahnun-gen sie die Wahrscheinlichkeit ihres eignen frühen Todeshatten voraussehen machen. Seit ihrem sechszehntenJahre, wo sie von Mr. Beanfvri an die Spitze seines Haus-halts gestellt worden, hatte sie sich nicht in ausschweifendemWohlleben, aber in behaglichem Ueberfluß gewiegt, wo-bei sie keine sparsamen und ängstlichen Gewohnheiten an-genommen. Sich konnte sie Alles versagen und abdarben— aber gegen ihre Kinder — seine Kinder, denen manjede Laune im Voraus zu erfüllen gewohnt gewesen,brachte sie es nicht übers Herz karg zu seyn. Sie hätte,wäre sie allein gewesen, in einer Dachkammer Hunger lei-den können; aber sie konnte die Kinder keine Bequemlich-keit entbehren sehen, so lange sie eine Guinee besaß. Phi-lipp, um ihm Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, zeigteeine Rücksichtlichkeit, die man bei seinem früher», anma-ßenden Leichtsinn nicht hätte erwarten sollen. Aber Sid-ney — Wer konnte Rücksichtlichkeit und Ucberlegung voneinem solchen Kind erwarten? Was konnte er wissen vondem Wechsel der Verhältnisse, von dem Werth des Geldes?Erschien er niedergeschlagen, so stahl sich Katharine fortund verwendete das Einkommen einer Woche aus denSchoos voll Spielsachen, die sie ihm mit nach Hausbrachte. Schien er nur um einen Grad blässer — beklagteer sich über das leiseste Leiden, so mußte nach einem Arztgeschickt werden. Ach! ihre eignen Leiden, veruachläßigtund unbeachtet, wuchsen über den Bereich der Heilkundehinaus! Aengstlich — fürchtend — von nagenden Erin-