Druckschrift 
1 (1841)
Entstehung
Seite
43
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lichkeit, welche ihm überall in der Gesellschaft, worin erseine Jugend verlebt hatte, entgegcngetreten war. SeinOheim, das Haupt einer der Familien, welche von Jahrzu Jahr ans dem Stand der Gemeinen verschwinden, umin die Peerschaft überzugehen, aber welche sonst eine aus-gezeichnete, eigenthümliche Claffe in der Aristokratie Eng-lands bildeten Familien von alter Geburt, unermeß-lichen Besitzungen, von Adel aber dabei ohne Titelwar im ganz freien, uneingeschränkten Besitz seiner Gü-ter, über die ganz seine Laune verfügen konnte. Obgleicher behauptete, daß er Philipp gern leiden möge, sah erihn doch wenig. Als die Zeitung von der unerlaubten Ver-bindung, welche dem Gerücht zufolge sein Neffe eingegan-gen haben sollte, ihm zukam, war er zuerst entschlossen,sie mit Gewalt zu zerreißen; aber als er sah, daß Phi-lipp nicht mehr spielte, sich nicht mehr in Schulden stürzte,und sich von der Rennbahn auf die sicheren! und minderkostspieligen Zeitvertreiben des Landlebens zurückgezogenhatte, begnügte er sich damit Erkundigungen anzustellen,welche ihm die llcberzeugung gaben, daß Philipp nichtvermählt sey ; und vielleicht erachtete er es im Ganzen fürdas Klügste, einer Verirrung nachzusehen, welche nichtbegleitet war von den Rechnungen, die zuvor ein wesent-licher Zug der menschlichen Schwachheiten seines leicht-sinnigen Neffen gewesen waren. Er war jedoch bedacht,gelegenheitlich und in Beziehung auf einen Skandal desTages seine Meinung anszusprechen nicht über den Feh-ler, sondern über die einzige Weise ihn gut zu machen.