Druckschrift 
1 (1841)
Entstehung
Seite
42
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den großem Theil des Jahrs mit Katharinen in demschönen Landhaus, an das er Ställe von Jagdpferden an-gebaut, welche die Bewunderung der Grafschaft waren;und obgleich das Landhaus in der Nähe von London war,lockten ihn doch die Freuden der Hauptstadt selten auflänger als ein paar Tage meist nur ein paar Stun-den, auf ein Mal; und er eilte immer mit erneuter Lustdahin zurück, wo er sich wahrhaft heimisch fühlte.

Was immer das Verhältniß zwischen Katharinenund ihm seyn mochte, (und über die wahre Natur desVerhältnisses ist der Leser durch das einleitende Kapitelbesser belehrt, als die Welt es war,) gewiß ist, daß ihrEinfluß, von allen Ausschweifungen und vielen Thor-heiten einen Mann entwöhnt hatte, von dem, ehe er siekennen lernte, höchst wahrscheinlich war, daß er, beider Ausgelassenheit und dem Leichtsinn seiner Natur undbei einer sehr mangelhaften Erziehung, alle Modelasterannehmen würde, welche man als Schutzmittel gegen denonuui betrachtet. Und wäre ihre Verbindung offen vonder Kirche geheiligt worden: man hätte Philipp Beaufortallgemein als das Muster eines zärtlichen Gatten undeines treuen Vaters geschätzt. Immer hatte Mr. Beaufort,so wie er Katharinens natürliche Vorzüge mehr und mehrerkannte und anhänglicher an sein Heimwesen wurde, mitder Großmuth wahrer Zärtlichkeit, den Wunsch gehabt,durch eine öffentliche Trauung ihr das Peinliche einerzweideutigen Stellung zu ersparen. Aber Mr. Beaufortwar, obschon großmüthig, doch nicht frei von der Welt-