Druckschrift 
1 (1841)
Entstehung
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und einige kleine Rechnungen zu bezahlen, und außer derKüche und den zwei Bodenkammer» ward das leere, un-bewohnte Haus dem Spiel und Unwesen der müßigen klei-nen Bälge überlaffen, welche in den stillen Gemächernherumjohlten, sich fürchtend vor der Stille, aber voll Freudeüber den vielen Platz, Das Schlafgemach, in welchemCaleb gestorben, ward allerdings lange Zeit vom kindi-schen Aberglauben respektirt. djber als sich eines TagSder älteste Knabe über die Schwelle gewagt hatte, zogenzwei Wandschränke, deren Thüren nur zugelehnt waren,die Neugier des Kindes auf sich. Es öffnete den einen,und sein Ausruf zog bald die übrigen Kinder herbei. Bistdu, geneigter Leser, auch wohl als Knabe plötzlich auf dasEldorado gestoßen, das die Erwachsenen eine Rumpel-kammer nennen? Rumpelwaare, wahrhaftig! was dieKunstliebhaberei doppelt verschließt in Kabinetten, ist fürden Knaben ächte Rumpelwaare! Rumpelwaare! Leser!für dich war es ein Schatz ! Dieser Wandschrank nun wardie Rumpelkammer in Calebs Haushalt gewesen. ImAugenblick hatte sich das ganze Rudel über den buntschecki-gen Inhalt her geworfen. Zerstreute Stücke von rohenAngesruthen; künstliche Köder; ein Paar abgetragenerStulpenstiefeln, in welche einer der kleinen Unholde,jauchzend und johlend, sich bis um die Mitte des Leibesbegrub; von Motten zerfressen, fleckig und zerlumpt derMantel des Collegiaten eine Reliquie aus der schönenZeit des Todten; ein Sack mit meist zerbrochnen Tisch-lerwerkzeugen; ein Kolbenschlägel; ein seltsam geformter