29
daß er gar nie mehr derselbe Mann wie früher gewesen,seit Ihr ihn verlassen, und daß, wenn er auch nicht wie-der gesund werden sollte, doch Euer freundlicher Briefihm in seinem Gemüth wvhlgethan und erleichtert habe."
Caleb hielt inne. -
„Fahrt fort."
„Das ist Alles was ich zu sagen habeunterzeichnetEuren Namen und setzt die Adresse darauf. Hier ist sie.Ha, der Brief (murmelte er) darf nicht herumfahren! —Wenn mir Etwas zustößt, so könnte er ihm Unlust machen."
Und während Mir. Jones sein Blatt siegelte, streckteCaleb in seiner Schwäche seine abgemagerte Hand ans,und hielt den Brief, der „zu spät gekommen," über dieFlamme der Kerze. Als das Papier auf den Fußbodenohne Teppich fiel, setzte Mr. Jones vorsichtig die breiteSohle seines Stulpenstiefels darauf, und die Dienerinfegte ihn in den Kaminrost.
„Ha, tretet ihn ans; — werft ihn unter die Asche.Das Letzte wie das klebrige, sagte Caleb heiser. „Freund-schaft, Glück, Hoffnung, Liebe, Leben-—eine kleine Flam-me — und dann — und dann —"
„Beunruhigt Euch nicht — es ist ganz aus!" sagteMr. JoneS.
Caleb wandte sich mit dem Gesicht nach der Wand.Sein Leben zog sich noch bis zum folgenden Tag hin, woer unmerklich vom Schlaf in den Tod hinübersank. Sobalder den letzten Athemzug gethan, bedachte Mr. Jones, daßseine Pflicht erfüllt sey und daß andere Pflichten ihn heim