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5 (1836)
Entstehung
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wüste geringe Umstände recht zu würdigen und warsehr sinnreich und erfinderisch in der Ausdeutungkleiner Hülfsmittel. Man kann ihm sogar zum Vor-wurf machen, er habe zu viel Zeit und zu viel Müheauf Unwesentlichkciten verwendet, während es fürihn noch Wichtigeres zu thnn gab. Mill dagegengibt sich nur wenig mit Einzelheiten ab; er hältsich ausschlieslich an die Alles beherrschenden Punkte;seine Ansichten sind, wenn auch nicht immer umfas-send, doch immer großartig. Seine Gegner könnenihm vorwerfen, daß er zuweilen Bedeutendes über-sehe oder unterschäzze nicht aber, daß er Kleinig-keiten übcrwerthe; und zwar fällt er in den erstenFehler nur dadurch, daß er die Details nicht gehö-rig beachtet, die ihm, so geringfügig sie auch sind,doch den Weg zu großen Priucipien gebahnt habenwürden.

Eben diese Vernachlässigung der Details ist, wieich glaube, die Quelle der Unvollkommenheiten, diesich in Mills philosophischen Versuchen vorfiudenmögen. Indem er mit Recht Diejenigen verachtet,die kein allgemeines Princip erfassen können, beiDenen die großen und entscheidenden Betrachtungendurch irgend einen winzigen Umstand überwogen wer-den, verfällt Mill gelegenheitlich in das entgegenge-sczte Extrem; er vergißt, daß die sogenanten prak-tischen Menschen, welche alle Theorie verwerfen, trozaller Kurzsichtigkeit doch in di« Welt hinrinsehenund Dinge bemerken, die ihm entgangen sind und