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und glaubt, daß sie diese Triebfedern mit weit mehrBesonnenheit berechnen, als es wirklich der Fall ist.Er ward in der Theorie der Politik, meines Be-dünkens, durch die Voraussezzung irre geführt, alsunterwürfen sich die Menschen nur deswegen einerbestehenden Regierung, weil ste die Nothwendigkeiteines gesezlichen Schnzzes und die Vortheile einsä-hen, welche aus der genauen Befolgung der Gesezzefür Alle entstehen. Er übersah, wie ich glaube, daßdie wirklich wunderbare Anhänglichkeit der Men-schen an eine bestehende Regierung ihren Grundgroßentheils in der Gewohnheit und Einbildungs-kraft hat; daß dieselbe, weil durch eine gewisse Ste-tigkeit der Institutionen und durch die Identität deriiussern Formen bedingt, nicht so leicht auf neue,wenn auch bessere Institutionen übergehen kann, undgröblich verlegt wird durch Alles, was einer Unter-brechung der historischen Fortdauer ähnlich steht —durch Alles, was man als das Ende der alten undals den Anfang der neuen Verfassung bezeichnen kann.
Die konstitutionellen Schriftsteller unseres Va-terlandes, die vor Bentham aufgetreten waren, hat-ten diese Gefühle bis zum Aberglauben gesteigert;sie erwogen niemals, was für ihre Zeiten am Bestentauge, sondern nur, was in früher» und selbst inlängst vergangenen Zeiten bestanden hatte. Nochvor wenigen Jahren ist selbst die Parlaments-Re-form durch dergleichen Gründe vertheidigt worden.Bentham bleibt der große Vorzug, diese politischeVulwer's Romane. QX. 8