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sichtlich der gesellschaftlichen Organisation gestellt hat.Dies ist aber nur ein Theil der eigentlichen Aufgabe.Beutham scheint nie auf den Gedanken gekommen zusein, die politischen Institutionen ans dem Gesichts-punkt zu betrachte», wo sie als Mittel zur socialenErziehung des Volkes erscheinen. Hatte er Diesgethan, so würde er sich sofort überzeugt haben daßfür zwei Völker, die sich auf verschiedenen Kultur-stufen befinden, gleiche Institutionen eben so wenigtaugen als gleiche Lektionen für Kinder von verschie-denem Alter. Wie der Grad der Civilisation sich än-dert, muß sich auch die sociale Kraft ändern, durchwelche die Gemeinde auf den nächst hvhcru Grad ge-hoben werden soll. Für einen Stamm von nord-amerikanischen Indianern ist es ein Fortschritt, wennsie ihre stolze und abgeschlossene Selbständigkeit mä-ßigen. Die frrigclasseneu Neger, die gewohnt wa-ren zu thnn, was man ihnen befahl, muß man da-gegen zur Selbständigkeit ausdrüklich heraubilden.Unser» halb barbarischen Vorfahren hätten sanftereSitten beigebracht werden müssen; ein Geschlecht vonverweichlichten Asiaten bedarf der Abhärtung. Wiesollte nun eine und dieselbe gesellschaftliche Organi-sation so entgegengesezte Wirkungen Hervorbringenkönnen?
Der Hauptfehler in Benthams Ansichten von dermenschlichen Natnr scheint mir demnach folgender zusein: er betrachtet nur einen Theil der Triebfedern,durch welche die Menschen wirklich geleitet werden