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schengeschlecht beherrschen, als von Interessen zusprechen, stch fast immer dahin neigt, das Interesseim gemeinen Sinne des Wortes, d. h. als das ei-gene Interesse zu nehmen, dem somit nach denG-sezzen der menschlichen Natur selbst eine weit grö-ßere Herrschaft über die Handlungsweise der Men-schen znkäme, als ihm wirklich zukomt. Diese Nei-gung ist auch bei Bentbam nicht zu verkennen. So-bald er in seinen Werken gezeigt hat, daß das ei-gene Interesse eines Menschen ihn zu dieser oderjener Handlungsweise bestimmen werde, spricht erohne Weiteres aus, das Interesse dieses Menschenliege überhaupt in jener Richtung, und indem er un-meikoch von dem gemeinen Sinne des Wortes aufde» philosophischen und vou diesem wieder auf jenenübergeht, bringt er immer wieder heraus, daß derMensch handeln werde, wie ihn das eigene Interessetreibt. Wie s-hr Bentham an die überwiegende Kraftdes selbstischen Principe der menschlichen Natur ge-glaubt, ist ans den scharfen Ausdrnkken zu ersehen,in welchen er in seinem Buch „von den Täuschungen"jenes Uebergewlcht als philosophisches Axiom aufstellt.
„Zn jeder Menschenbrust steht (wenn man vonseltenen und nur kurz dauernden Aufwallungen, diedurch einen ausserordentlichen Reiz hervorgebrachtwerden, absteht) das eigene Interesse über dem socia-len Interesse und das individuelle Interesse einerPerson über den Interessen aller andern Personen."An einer andern Stelle desselben Buches sagt er: