lich als das Resultat einer blosen Gedanken-Associa-tion betrachtet, fle doch nicht aus seinem Systemausschliest, sondern in eine der sechs Klassen bringt,worein Vergnügen und Schmerz nach ihm zerfallen.In Beothams vom Glükscligkeitsprincip ganz durch-drungenen Geist hatte sich das genante Motiv wahr-scheinlich mit dem der Menschenliebe so innig ver-bunden, daß es sich nicht mehr davon unterscheidenließ. Er hätte aber bedenken sollen, daß Diejenigen,die eine andere Grundregel als die Glükseligkeit an-erkennen, oder auch Die, welche an eine solche Grund-regel gar nie gedacht, doch oft ein sehr starkes Pflicht-gefühl haben, und daß wenn Jemand sich zu demGlnkseligkeitspriucip oder zu irgend einem andernbekent, sein Festhalten an diesem Princip nicht noth-weudig in gleichem V-rhältniß mit seiner Menschen-freundlichkeit stehen muß. Personen von schwacherSympathie für ihre Nebenmenschen haben oft einstarkes Rechtsgefühl und Andere, die sehr menschen-freundlich gesinnt sind, wissen oft kaum, was Pflicht ist.
Es wird kaum nöthig sein, darauf aufmerksamzn machen, daß die Weglassung einer so mächtigenTriebfeder aus einem als vollständig ausgegebenenVerzeichniß zur Folge haben muß. daß mau auch inandern moralischen Betrachtungen von jenem Phä-nomen abfleht, und es gar nicht mehr in Berechnungn!mt. Eine ergiebigere Quelle grober Jrrthiimerlast sich aber kaum denken; vbwol man ein solchesUebersehen bei andern Moralisten kaum für möglich