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5 (1836)
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unter seinen Händen eine Wissenschaft geworden ist.Noch mehr darüber zu sagen, darf ich mir nickt er-lauben, weil es mich über die Grenzen einer Skizzehinausführen würde.

Als Kenner der menschlichen Natur dagegen,was ein Moralphilosoph immer sein soll, kann ichBentham nicht sehr hoch stellen. Was er in diesemFach gethan hat, beschränkt sich ans die Einführungeiner meiner Ansicht nach ziemlich trügerischen Phra-seologie und die Anfertigung eines Verzeichnissesüber die Triebfedern menschlicher Handlungen, inwelchem einige der wichtigsten gar nicht aufgeführtsind-

Daß die Handlungen m>'t Empfindungen begab-ter Wesen ganz durch das Vergnügen oder durch denSchmerz bestimt werden, ist das Gnindprincip, vondem Bentham ausgeht. Auf diesen Grund hin erschaffer, gegenüber von jeder Lust und jedem Schmerz, eiaMotiv und ein Interesse und behaupt-t, daßunsere Handlungen durch unsere Interessen, durchdas vorherrschende Interesse, durch das Abwägen derMotive bestimt werden. Will er damit blvs wiedersagen, unsere Handlungen werden durch Schmerzoder Vergnügen bestimt, so verdient diese erste Art,den Saz auszudrükken, wegen ihrer Einfachheit undUnzweideutigkeit den Vorzug vor der zweiten. Ueber-dieS schleicht sich unter dem Dekmantel der dunklerenPhrase iu die Seele des Verfassers wie i» die desLesers eine Meinung ein, die viel weiter geht und