Druckschrift 
5 (1836)
Entstehung
Seite
59
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die passende Belohnung für Männer der Wissenschaftwären. Es thäte mir leid, unsre Newtons zu Staats-sekretären für Irland, unsre Herschcl's zu Einpeit-schern P der Schazkammer umgewandelt zu sehen.Ich wollte lieber, daß ans der natürlichen Stellungsolcher Männer Ehre erwüchse, als daß sie ans die-ser Stellung in eine andere versezt würden, die schonim Allgemeinen einen weit geringern Aufwand vonGenie erfvdert und nam ntlich der besondern Artvon Genie, das Jene entwikkeln, weit weniger an-gemessen ist. Mas ich verlange, ist, daß der Staatgegen die Leistungen und Auszeichnungen keiner Men-schenklaffc uuemvsindlich scheinen daß er einen le-bendigen Sinn für die Ehre, die ihm durch glän-zende Leistungen der Knust oder Wissenschaft er-wächst, haben und daß, wenn er irgend eine an-dere Art des Verdienstes belohnt, er (nicht nm dasschon an sich Unsterbliche ausznzeichnen, sondern nmdie öffentliche Meinung zu heben) Denjenigen Ehrenzuerkennen sollte, welche die Liebe zur Schönheitoder das'Wissen nm die Wahrheit eingcführt heben.Ich stimme mit gewissen Oekonomisten darin über-ein, daß Begünstigung allein keinen großen Künstleroder Denker hervvrznrnfen vermag; ich gebe ihnenzu, daß es nur infolge einer oberflächlichen Kentnistder Geschichte geschah, wenn leere Enthusiasten, diegewisse Perioden des Patronats mit gewisse» Perioden

*) Vgl. Sugen Aram, Bdch. 2, S. 127.