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5 (1836)
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sicht von beiden sehr wichtig ist, nämlich die Frage:worin besieht der wahre Einfluß der Gönnerschaft?Ich glaube, daß dieser Punkt nie gehörig untersuchtworden ist. Einige schreibe» dem Patronat jedeWirksamkeit zu, Andere verwerfen es ganz. MeinesBedünkens verwechselt man in der Regel zwei genaugeschiedene Arten desselben; denn es gibt ein Patronat einzelner Personen und ein Patronat des Staats.Ersteres halte ich für schädlich, sobald es nichtdurch eine unter dem großen Publikumverbreitete Bildung unterst uzt und be-richtigt wird; dasjenige des Staats dagegen istgewöhnlich von Nuzzen. In England leiden wir,mindestens in der Kunst, keinen Mangel an Gön-nerschaft, so oft auch über einen solchen geklagt wird;wir haben Gönnerschaft im llebcrfluß, aber sie ist stetsnur von Einer Art; es ist stets die Gönnerschafteinzelner Personen; der Staat »imt nichts untersein« Anspicien.

Nun glaube ich aber, daß wo das Publikum kei-ner festen Norm folgt, das Patronat Einzelner ver-derblich ist; erstens weil überall, wo in solchem Falldie Gönnerschaft ciutrit, auch der persönlich« Eeschmak zur Mitwirkung kommen muß. Georg derVierte (denn bei uns ist der König eine einzelnePerson, kein Staat) bewunderte die gemeine nieder-ländische Schule und bald trat eine allgemeine Suchtnach Bauern und Talglichtern ein. Zweitens übeu was noch »ie gehörig hervorgehoben wurde, -