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sse waren, seiner Philosophie nach, sogar gezwun-gen, solchen Beweggründen zn folgen. Sein Geistbildete wie einen Aquädukt, der hoch über den Wüstenund Trümmern unter ihm den Strom der Philoso-phie von einem Jahrhundert auf das andere hinüber-leitet. Sein System der Moral, originell in seinenErgebnissen, ist in mancher Hinsicht (ihm selbst nn-bewust; ein Eklektizismus des Besten ans beinahallen Theorien eines ganzen Jahrhunderts. „DasSystem Coudillaes brauchte einen moralischen Kodexund Helvetins fügte denselben hinzu;" der moralischeKodex des Helvetins brauchte einen legislativen undgelangte zu demselben durch Bentham. So trugendenn meiner Ansicht nach zwei Verkettungen vonUrsachen zur Bildung des bentham'schen Geistes bei,eine nationale und eine europäischei einerseits die-selben Ursachen, von welchen bei uns die Oekonv-misteu hervorgerufen wurden, andrerseits dieselbenUrsachen, die in Frankreich einem Helvetins, Dide-rot, Volney, Eondoreet und Voltaire ihre Richtungauwiesen. Bentham verband, was bisher noch nichtgeschehe» war, das pH i la n th ro p i sch e System mitseiner praktischen Begründung. Er deklamirtenicht gegen Misbränche; er griff sie sogleich bei derWurzel an; er drang nicht nnnökhigerweise in dieSophistereien der Sittenverderbniß ein; er schmet-terte die Sittenverderbniß selbst nieder. Er warder wahre Thesens der Verbesserung der Legislatur