te» gar zu Viel gewähre, richtet sich unser FreundDrama mit dem verständigen Blik eines Mannesauf, der plözlich den Sinn eines von der übrigenGesellschaft längst bewunderten und abgcfertigtenBonmots begriffen hat, und rnfti „Zu den altenDichtern znrükkehren, welch vortreflicher Gedanke!"Das Schauspiel, das der erste Repräsentant desZeitgeistes sein sollte, um jede wichtige Veränderungin den literarischen Richtungen wicderznspiegeln, warbei uns der lczte und holt sich jczt aus den TagenElisabeths eine Inspiration, welche durch eine hur-tigere Art der Poesie bereits um den Reiz der Neu-heit gekommen ist. Es greift nach etwas bereitsVerbrauchtem und kündigt seinen Schaz als ganzneu an. Nachdem daS Bonmot für uns Alle bereitsschaal geworden, sängt das Drama an, uns dasselbeals eine köstliche neue Geschichte ins Ohr zu schreien.Dies geht nimmermehr an. Zur Wiederbelebung derBühne müssen wir jczt vorwärts gehen, die gol-dene Brükke hinter uns ist durch die Menge Derer,die über sie hingescnritten, eingebrochen. Abermalslagert sich Finsternis über dem leiblichen Geist deruntergegangenen Poesie und gleich jener Fee derQuellen und Wasserfälle ist ihre Schönheit, so oftsie die Erde wieder besucht hat, schwächer, ihr Zau-ber unmächtiger geworden.
„Gleich einem Kind, von süßem Spiel ermüdet.
Liegt auf den Schwingen und des Haares Wallung
Der Geist der Erde tief in Schlaf versenkt."