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Menge gcthan hätte. Aber fortwährend ward seineEitelkeit geschmeichelt und seine Neugierde gespanntdurch die ununterbrochene Eorrcspondenz seiner un-sichtbaren Egcria. Diese Eorrcspondenz (wenn man csso nennen darf, da sic bloß einseitig war) hatte jetzteine beträchtliche Zeit gedauert und noch immer warer auf keine Spur der Schreiben» gekommen; ihr Tonhat sich neuerlich geändert — er war trüber und ge-dämpfter geworden — sic sprach von der hohlen Nich-tigkeit wie von dem Lohn des Ruhms, und mit einemAnflug ächt weiblichen Empfindens deutete sic oft mehrhin ans den Genuß: der Niedergeschlagenheit mit Trostzu nahen, als den Triumph zu thcilcn. In all diesenBriefen offenbarten sich »nwidcrsprechlich ein hoherGeist und eine tiefe Empfindung; sie erweckten in Mal-travcrs ein starkes und lebhaftes Interesse, aber dochwar dicß Interesse nicht ein solches, daß cs in ihmden Wunsch erregt hätte: die Schrcibcrin zu entdecken,um sic dann zu lieben. Größtenteils waren sic z»sehr voll von der Ironie und Bitterkeit eines m ännl i--chcn Geistes, als daß sic hätten einen Mann bezau-bern können, welcher der Ansicht huldigte: Zartheitscy das Wesentlichste an der Stärke des Weibes. Essprach aus ihnen auch das individuelle Temperamentnicht weniger als Geist und Herz — und es war nichtgerade die Art von Temperament, die ein Man» be-wundern konnte, welcher die Frauen gern weiblichhatte.