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„Ihr! Ich ließ mir nie cinfallcn, daß das poli-tische Fieber Euch auch gepackt hätte."
„Das politische — nein. Aber cs ist, wenn manGlück hat, der respektabelste Weg dazu, ans Kosten desGemeinwesens zn leben. Besser als Schwindeleien."
„Das heiße ich den Gesichtspunkt der Frage auf-richtig angeben. Aber ich glaubte einmal, Ihr seyetein halber Benthamist und Euer Motto das: Dasgrößte Gluck für die größte Zahl!"
„Die größte Zahl für mich ist die Zahl Eins,d. h. I ch! Ich halte cs mit den Pythagoräcrn —Einheit ist das vollkommene Prinzip der Schöpfung!Ernstlich^gcsprochcn, wie könnt Ihr die Grundsätze derAnsicht mit de» Grundsätzen im Handeln verwechseln?Ich bin ein Benthamist, ein Mann des Wohlwollens —als Denker; aber sobald ich das Studirzimmcr mitder Welt vertausche, überlasse ich die Spekulation An-dern und handle für mich selbst."
„Ihr sehd mit diesen Geständnissen wenigstensmehr offen als vorsichtig."
„Da habt Ihr Unrecht. Dadurch daß man sichschlechter anstellt, als man ist, wird man populär —und man erwirbt sich den Kredit, daß man einerseitsein ehrlicher, andererseits ein praktischer Kerl sey.Meines Oheims Fehler besteht darin, daß er einHeuchler in Worten ist; das führt selten zum Zweck.Sey offen in Worten, so wird Niemand in Deinen 'Zwecken und Absichten Heuchelei argwöhnen."
Maltravers sah Ferrers scharf an — in der leicht-