res Wirths, um sich selbst heimisch zu finden. Ringsum ihn her waren Bücher im Ucberfluß, aber Fcr-rers gehörte nicht zu den Menschen, welche zurUnterhaltung lesen. Er warf sich in eincü bequemenStuhl und begann neue Maschen zu stricken an demNetz der Jntrikc nnd des Ehrgeizes. Endlich ging dieThüre auf und Maltravers trat ein.
„Ei, Ernst, wie übel seht Ihr aus!"
„Ich bin unwohl gewesen, aber erhole mich jetztwieder. Wie die Aerztc gewöhnlichen Patienten eineLuftveränderung anrathen, so bin ich jetzt im Begriff,cs mit einer Veränderung der Lebensweise zu ver-suchen. Thätig muß ich scyn — Thätigkeit ist die Be-dingung meines Daseyns; aber die Bücher muß ichvor der Hand ruhen lassen. Ihr seht mich in einerneuen Nolle."
„Wie?"
„In der eines Mannes der Ocffcntlichkcit — ichbin ins Parlament getreten."
„Ihr macht mich staunen! — Ich habe diesenMorgen die Zeitungen gelesen. Ich finde nichts darinvon einem erledigten Platz, viel weniger von einerWahl."
„ES ist Alles von dem Advokaten und dem Ban-kier abgemacht worden. Mit andern Worten: meinSitz ist ein geschlossener Flecken."
„Da hat man doch die Last mit den Eonstitucntennicht. Ich wünsche Euch Glück und beneide Euch. Ichwollte ich wäre auch im Parlament."