Druckschrift 
4 (1838)
Entstehung
Seite
77
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jungen Ausländers, neben ihrer Unerfahrcnhcit imwirklichen Leben, und ihrer Unkenntniß der Anmaßun-gen eitler Herzen ließ sic augenblicklich wieder eineSchmeichelei vergessen, die sie von einem Andern be-leidigt hätte. Sic lenkte jedoch das Gespräch aufandre allgemeine Gegenstände, und sprach von deritalienischen Poesie mit einer des Gegenstands würdi-gen Wärme und Beredsamkeit. Während sie so sich unter-hielten war ein neuer Gast angckommcn, der von derStelle aus, wo er in ein Gespräch mit Lord Saring-ham verflochten, stand, ein stets forschendes Augeans das Paar heftete.

Ladp Florcncc hat in Wahrheit ausnehmend ge-wonnen," sagte dieser neue Gast.Ich hätte niegeglaubt, daß England eine nur halb so schöne Dameaufzuwciscn hatte."

Gewiß sic ist hübsch, mein lieber Lumlcy dieFamilicugesichtSbildung der Lasccllcs" versetzte LordSaringhamund so begabt! Sic ist in der Thatgelehrt ganz ein ba« dlou. Ich zittrc, wenn ichan die Masse von Poeten und Maler» denke, welchesich aus ihrem Enthusiasmus ein Vermögen schöpfenwerden, kntre nous, Lumlcy, ich möchte wohl wün-schen, sie mit einem Mann von nüchternem Verstandvermählt zu sehen, wie der Herzog von * * * ist,denn nüchterner Verstand ist gerade das, woran csihr fehlt. Bemerken Sic nur, sic hat jetzt eben einehalbe Stunde mit diesem seltsam ausschendcn AbenteurerBulwer's Romane. I,XV. 6