Druckschrift 
4 (1838)
Entstehung
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ergriffen,ich segne sic für das, was Sie mir sagen;Sic können nicht wissen, nicht ahnen, wie süß mir daslantct. Jetzt erkenne ich Sic wieder. Was ohWas hat mich mein Entschlich gekostet! Jetzt wirdmir vergolten!"

Ernst ward gerührt von ihrer Bewegnng und vonseinen eignen Erinnerungen; er ergriff ihre Hand unddrückte sic mit frcimiithigcr »nd achtungsvoller Zärt-lichkeit.Ich glaubte nicht, Valerie," sagte er,wenn ich die Vergangenheit musterte, ich glaubtenicht, daß Sie mich liebten ich war dazu nicht eitelgenug; aber, wenn dicß wirklich war, um wie vielhöher steigt Ihr Charakter in meinen Augen wieumsichtig, wie weise war Ihre Tugend! Glücklicherund besser für uns beide, für unser jetziges Bewnßt-scpn einander gegenüber, als wenn wir uns einemkurzen, strafbaren Traum der Leidenschaft hingcgcbcnhätten, im Widerspruch mit Allem, was die Leidenschaftohne Nene »nd die Wonne ohne Bitterkeit läßt. Jetzt"

Jetzt!" unterbrach ihn Valerie rasch, ihre dunkelnAugen auf ihn heftendjetzt liebe» Sie mich nichtmehr! Ja, es ist besser so. Gut, ich will zurückkehrenzu meinem kalten und freudenlosen Leben und nocheinmal vergessen, daß der Himmel mir ein Her; inder Brust geschenkt hat."

Ach Valerie, Hochgeachtete, Verehrte und nochimmer geliebte Valerie, geliebt zwar nicht mehr mitdem Feuer früherer Tage, aber mit tiefer, »»vergäng-licher und heiliger Innigkeit, sprechen Sic nicht so mit