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„Hcrbcrt ist heim geritten um den Wagen hcrzn-bcstcllcn und Lord Doningdalc ist verschwunden, ichweiß eigentlich nicht wohin. Ich hoffe Sic fühlenSich doch nicht unwohl in Folge des Regens?"
„Nein," sagte Valerie.
„Sollten Sic in London mir etwas anfzutragcnhaben?" fragte Maltravers. „Ich kehre morgen in dieStadt zurück."
„So bald!" und Valerie seufzte- „Ach!" setztesic nach einer Panse Hinz», „wir werden uns vielleichtin Jahren nicht wieder sehen. Herr von St. Bcntadoursoll zum Botschafter am-scheu Hof ernannt wer-
den — und so — und so . . . nun, cs hat nichts zusagen. Was ist ans der Freundschaft geworden, diewir einst einander schwuren?"
„Sie ist hier," sagte MaltravcrS, die Hand anfsHerz legend. „Hier mindestens liegt die Hälfte derFreundschaft, welche ans'mcincn Thcil kam; und mehrals Freundschaft, Valerie de St. Bcntadour — Hoch-achtung — Bewunderung — Dankbarkeit. In einerZeit meines Lebens, wo die Gewalt der Leidenschaftund der Phantasie mich leicht hätte für immer z» einemmüßigen und unwürdigen Wollüstling machen können,überzeugten Sie mich, daß cs eine Tugend in derWelt gibt, und daß das Weib zu edel ist, um unserSpielzeug — das Idol heute, und morgen das Opferzu scpn. Ihr Einfluß Valerie machte mich zu einembesonnenen — ich hoffe auch zu einem bessern Mann."
„O!" sagte Frau von St. Bcntadour heftig