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rcn Kreis und setzte sich allein an das entferntere Endedes Zimmers. Ernst folgte ihr mit den Angen. Plötzlichwinkte sie ihm, und er näherte sich ihr und setzte sichan ihre Seite.
„Mr. Maltravcrs," begann jetzt Valerie mit einerStimme »oll Wer Freundlichkeit, „ich habe tzhncnnoch nicht ausgesprochen, welches Entzücken ich überIhren Genius empfunden habe. In der Entfernunghaben Sie mir doch vergönnt, mich mit Ihnen ;nunterhalten; Ihre Bücher sind mir liebe Freunde ge-wesen ; da wir nun bald wieder scheiden werden, lassenSie mich Ihnen dicß offen und ohne Kompliment be-kennen."
Dieß bahnte den Weg zu einer Unterhaltung,welche mehr als irgend eine frühere an das Gebietder Vergangenheit streifte. Aber Ernst war auf seinerHut und Valerie achtete axf seine Worte und Mienenmit einem Interesse, das sic nicht zu verbergen ver-mochte — einem Interesse, das an den Verdruß ge-täuschter Erwartnngen gränzte.
„Es ist eine Aufregung," sagte Valerie, „einenBerg zu ersteigen, obgleich cs erschöpft; und wennselbst die Wolken uns die Aussicht vom Gipfel desselbenrauben und versagen, so ist es doch eine Aufregung,welche ein allgemeines wohlthnendes Behagen ge-währt — und dicß scheint beinahe das Resultat gleichsameines allen Menschen gemeinsamen Instinkts, der nnSden Wunsch cingibt zu steigen — über die gewöhn-lichen Bahnen und Ebenen des Lebens nnS zu erheben.