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„Wein," sagte Eäsarini lakonisch, „Wein — IhrKlima erheischt Wein."
Jetzt trat der Bediente ein mit dem Federmesserund erhielt Auftrag, Wein und Scmmclschnittcn zubringen. Lnmlcp sprach leicht über verschiedene Gegen-stände bis der Wein kam; er war etwas überraschtals er sah, wie Cäsarini, mit sichtbarem Drang nachAufregung, Glas ans Glas einschcnktc und austrank.Als er sich genug gcthan, wendete er seine dunkelnAugen gegen Fcrrcrs und sagte: „Sic haben mirNeuigkeiten mitzuthcilcn — ich sch' cs Ihnen an derStirne an. Ich bin jetzt bereit. Alles zu hören."
„Nun denn, so hören Sic mich an — Sic hattenRecht mit ihrem Verdacht — Eifersucht ist immer einegute Prophetin. Ich hege keinen Zweifel, Othellohatte ganz Recht und Dcsdcmona war nicht besser alswofür er sic nahm. Maltravcrs hat meiner Cousineeinen Antrag gemacht und ist erhört worden.
Cäsarini's Gesicht wurde ganz leichenhaft — seinganzer Körper zitterte wie ein Blatt — einen Augen-blick war er wie gelähmt.
„Fluch ihm!" sagte er endlich zwischen seinen zn-sammcngcbissencn Zähnen mit einem tiefen Athcmzug— „Fluch ihm aus der Tiefe eines Herzens, das ergebrochen hat!"
„Und nach einem solchen Brief an Sic — erinnernSic Sich seiner noch? Hier ist er. Er warnt Siedarin vor Lady Florcucc, und setzt sich dann selbst inihren Besitz — ist das nicht Vcrrath?"