Druckschrift 
5 (1838)
Entstehung
Seite
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Seine Beredsamkeit, seine Poesie, seine innige undtiefe Begeisterung fanden jetzt eine Stimme. Er konntezu einem einzelnen Wesen sprechen, wie er gerne zudem Publikum geschrieben hätte ein seltenes Glückfür uns Büchcr-Männer I

Florence schien ihre Gesundheit und Heiterkeit wiedurch ein Wunder wieder zu bekomme»; doch war siemilder und stiller als sonst es war in ihrem Wesen we-niger Bestreben zu glänzen, weniger Gleichgültigkeitdagegen, ob sie verletzte und anstieß. Personen, diesic vorher nicht gesehen hatten, wunderten sich, wiesic in der Gesellschaft gefürchtet sehn könne. Zn Zeitenjedoch ward eine große natürliche Reizbarkeit des Tem-peraments ein rascher Argwohn gegen die Beweg-gründe der Personen in ihrer Nähe eine gebieterischeund hartnäckige Heftigkeit des Willens, dem Auge Mal-travcrs sichtbarund vielleicht diente dieß, sein Her;unversehrt zu erhalten. Er betrachtete sie mit dem Augedes Geistes, nicht mit dem der Leidenschaft er sahsie nicht als ein Weib an ihre Talente selbst, dieGröße ihrer Gesinnung, ihr kühnes und großartigesStrebe» zogen seine Einbildungskraft vom Haften anihrer Schönheit ab, während sic ihn im Gespräch ent-zückten. Er betrachtete sic als ein nicht zu ihrem Ge-schlecht gehöriges Wesen als ein herrliches Geschöpf,dadurch verdorben, daß sie ein Weib war. Er sagteihr das einmal lachend und Florence nahm cs als einKompliment auf. Die arme Florence! durch ihre