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daß innerhalb der drei Meere Erbinnen so im Neben-fluß wachsen, wie die Brombeeren; — und übrigenswar auch seine Eitelkeit so genährt worden und auf-gebläht, daß sie nunmehr in jede Fiber seiner intellek-tuellen und moralischen Natur ciudrang.
Cäsarini sah sich bedächtig um, als er an seinerThüre anlangtc: denn er bildete sich ein, selbst andiesem obskuren Orte könnten noch Manche begierigscvn nach einem flüchtigen Blicke des gefeierten Dich-ters ; nnd er verhehlte seine Wohnung vor Jedermann,er aß einen Wecken, wenn er nicht zu Gast aß nndließ seine Adresse bei „den reisenden Fremden/' Ersah sich um, sage ich, und er ward einer großen, ineinen Mantel gehüllten Gestalt ansichtig, die ihmwirklich von einem entfernten nnd belebteren Stadt-thcil nachgcfolgt war. Aber die Gestalt kehrte sich umnnd verschwand augenblicklich. Cäsarini stieg hinaufin seinen zweiten Stock. Und ungefähr nm die Mittedes folgenden Tages gab ein Bote vor seiner Thüreeinen Brief ab, der eine Hundcrtpfundnotc in einemweißen Umschlag enthielt. Cäsarini kannte die Hand-schrift der Adresse nicht; sein Stolz war tief verwundet;in all seiner Dürftigkeit hatte er sich doch noch nichteinmal an seine Schwester gewendet. Konnte dicß vonihr — von de Montaigne kommen? Er verlor sich inDcrmuthnugcn. Er legte die Note einige Tage zurück,denn er hatte etwas Edles in seinem Wesen, derarme Dichter! — aber die Rechnungen drängten, nndNoth hat kein Gebot.