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lassen, daß Sic cs der Mühe wcrth achten würden,so geringfügige Geheimnisse zu crrathcn."
„So ließen Sie mir eben keine Gerechtigkeitwiderfahren," crwicdertc Lady Florcnce mit einemboshaften, aber doch halb schmerzlichen Lächeln; „denn— aber ich stand im Begriff, zudringlich zu werden."
„Nein, sprechen' Sic!"
„Denn — dann — ich glaube nicht, daß Sicfähig wären, gegen sich selbst ungerecht zu scpn."
„Oh! Sie halten mich für anmaßend und hoch-müthig; aber das ist das allgemeine Gerücht, undvielleicht haben Sic recht, wenn Sie ihm glauben."
„Gab cs irgend jemals Einen, der sich seines ei-genen Verdienstes nicht bewußt gewesen wäre?" fragteLady Florcnce stolz. „Die sich selbst mißtrauen, habenguten Grund dazu."
„Sie suchen die Wunde zu heilen, die Sie schlu-gen," versetzte Maltravcrs lächelnd.
„Nein; was ich sagte, war eine Rechtfertigungfür mich, eben so gut, wie für Sic. Sie brauchen sichmit keinem Worte zu verthcidigcn — Sic sind einMann und dürfen all' Ihren Stolz zur Schau tragenmit dem königlichen Wahlsprnch: Dieu et man llroit.Vei Ihnen könne» Handlungen der Anmaßung zu Hülfekommen; aber ich bin ein Weib — cs war ein Miß-griff der Natur."
„Aber welche Triumphe, die ein Mann erringenkann, gewähren einen so unmittelbaren, einen so hand-greiflichen Lohn und Genuß, als die von einer schönen