Druckschrift 
5 (1838)
Entstehung
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hätte glauben sollen, es scy MaltravcrS Ernst, wenndieser in seinen Billcts ihm erklärte, cs thuc ihm sehrleid, oder er fühle sich sehr unglücklich, der Ehre ent-sagen zu müssen, mit Lord Saringham zu speisen u. s. w.und er fuhr dcßwcgcn fort, Einladungen zu schicken,bis Maltravcrs, beherrscht von jenem Schicksal, dasohne Frage uns lenkt und drängt, endlich die ihm fastausgedrungenc Auszeichnung annahm.

Er kam spät an die meisten Gäste waren ver-sammelt ; und nach einigen mit dem Wirth gewechseltenWorten trat Ernst in die allgemeine Gruppe zurückund fand sich in nächster Nähe von Lady Florcncc LaS-ccllcs. Diese Dame hatte Maltravcrs nie besondersangczogcn, denn er war kein Freund von männlichenund koketten Heldinnen, und diese beiden Prädikateschien ihm Ladp Florcncc zu verdienen; dcßwcgcn hatteer, obgleich er seit dem Tage, wo er ihr vorgcstclltworden war, sic schon an vielen Orten wieder getroffen,sich gewöhnlich auf eine Verbeugung aus der Ferneoder eine Begrüßung im Voriibcrgchen beschränkt.Heute aber, wie er sich umwandtc und sic ansahsaß sie, ein Wunder! allein daund in ihrem leuch-tenden und edlen Angesicht lag ein so unverkennbarerZug von Unwohlscyn, daß er davon betroffen und ge-rührt wurde. In der That, so schön sic von Angesichtund Gestalt war, lag im Auge und in der Blüthc vonLady Florcncc etwas, was ein geschickter Arzt mitprophetischer Angst würde betrachtet haben. Und sooft ein zufälliges Uebclbefindcn die Rosen der Wangen