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betäubten Staunen der Umstehenden, auf einen so kleinenKreis zusammcngedrängt. nach ein blutiger Krieg.
Aber Schaaren auf Schaaren drängten heran, wiedie Wulh des Kampfes auch die Lauen ergriff; Montag»sank von einem Schlag in die Kniec, Warwick deckte ihnmit seinem Leib — hundert Streitärte erdröhnten auf desGrafen gesenkten Helm — hundert Klingen zuckten umdie Fugen seines Harnisches — ein gleichzeitiger Schreiaus vielen Kehlen ward gebürt: — über die Berge vonErschlagenen, durch das Gedränge der Lebenden, stürztezu dem Schalten der Eichen GloucesterS Streitroß. DerKampf hatte aufgehört — die Würger standen stumm ineinem Halbkreise. Seite an Seite, Streitart und Schwertnoch in ihren eisernen Händen fest gepackt haltend, lagenMontag» und Warwick.
Der junge Herzog, das Vistr hinaufgeschlagcn, be-trachtete schweigend die gefallnen Feinde. Dann stieg erab und schnallte mit eigner Hand des Grafen Helm los.Durch die frische Lust einen Augenblick wieder belebt,öffneten sich die Augen des Helden, seine kippen bewegtensich, er erhob, mit schwacher Anstrengung, die blutigeStreitart; und die bewaffnete Menge wich erschrocken zu-rück. Aber des Grafen Seele, mit dämmernd trübemBewußtseyn, im Begriffe zu scheiden, war von der Secnedes Kampfes, von den zuletzt gehegten zornigen und rach-gierigen Empfindungen und Gedanken, geflohen zu sanfterenErinnerungen, zu den Erinnerungen, welche am spätestenerbleichen und erlöschen in treuen und männlichen Herzen!