was.dort vorgcfallen ist, greifen wir an, Ritter und Gent-lemen, drauf! draus! durchbrecht Somersets Linie! drauf,drauf, gegen das Herz des rebellischen Lords!"
Jetzt, mit geschloffenem Visir, die Lanze gesenkt, brachEdward mit seiner Cavallerie durch die Bogenschützen undStreitartmänner Somersets; in vollständige Stahlrüstun-gen gehüllt, undurchdringlich für die Waffen des Fußvol-kes, metzelten sie Alles vor sich nieder, und ihre Bahn warvon Leichnamen und Strömen Blutes bezeichnet. DerWildeste und Rasendste von Allen war Edward selbst; alsseine Lanze splitterte, und er seine knotige Keule aus derSchlinge am Sattelbogen zog — da, wehe Allen, die ihnaufseinem Pfad anfzuhalten suchten! Gleich wenig fromm-ten da Stahlhelm oder Lederkappe, Wamms oder Stahl-panzer. Umsonst warf sich Somerset selbst in das Kampf-gewühl. Im Augenblick, wo Edward und seine Reitereidurch die Linien einen Weg gebahnt hatten für sein Fuß-volk, war das Schicksal des Tages halb entschieden, Nichtein rascher Durchbruch war es, was er zu erzwingenwünschte, eine klaffende und sich wieder schließende Wunde— sondern einen Keil wollte er in die Eiche des Kriegestreiben. Da, wie fest gewurzelt mitten in SomersetsTruppen, auf beide Seiten sich wendend, nur vorüberzie-hend, um wieder zurückzukommen, wo Helme zu zerschmet-tern-und Männer niederzustrecken waren, erweiterte Ed-ward mit seiner gewaltigen Stärke den Riß immer mehrund mehr, bis seine Schaaren immer rascher und raschereindrangen, und das Centrum von Marwicks Heer zu
8 *