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ln seiner hohen Stirne — die Vertiefungen in diesemmännlichen, ehernen Gesicht, das ihrer rohen Bewunde-rung den Stempel der zwiefältigen Gottheit — der Huldund der Tapferkeit, an sich zu tragen geschienen hatte. Ei»Schauer der zärtlichen Theilnahme und der Ehrfurchtbebte durch Aller Adern — Thränen der hingebendenTreue traten in manches rauhe Auge. Nein — hierstand nicht der sühllose Hauptmann, der seine Schlächter-miethlinge anredete; hier stand der Herr und Vater, derDankbarkeit, Liebe, Ehrfurcht um sich versammelt undaufgeboten hatte, zur Entscheidung seines sturmvollenSchicksals.
„Meine Freunde, meine Gefolgsmänner und meineKinder," begann der Graf, „das Schlachtfeld, das wirbetreten haben, ist eines, von welchem eS keinen Rückzuggibt; hier muß Euer Anführer siegen oder sterben. Es istnicht ein pergamentner Stammbaum, nicht ein Name,auS der Asche von Todten abgeleitet, was den einzigenRechtsanspruch auf die Krone gibt. Wir Engländer wä-ren nur Sklaven, wen» wir, Krone und Scepter einemSterblichen wie wir selbst verleihend, nicht dafür auch kö-nigliche Tugenden forderten. Umgeben ehemals vonschlimmen Rathgebern, ward die Herrschaft Heinrichs Vl.verfinstert, und das Wohl des Königreichs gefährdet. DieUnbilden, die ich selbst erduldet, schienen mir groß, aberdas Mißgeschick meines Landes nicht kleiner. Ich hieltdafür, daß unter dem Geschlecht Uork England ein weise-res und glücklicheres Regiment zu Theil werden würde.