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plötzlich, wie ihre Bewegung, war auch das Zurückbeben.Sie zog sich zurück, sie starrte ihm lange in« Gesicht, undsagte: „Lord Hastings, man sagt mir, Deine Hand gehöreeiner Andern. Zst es wahr?"
„Höre mich an," sagte der Edelmann. „Als ich zu-erst —"
„Oh, Gott! vH, Gott! er antwortet nicht — erstammelt. Sprich, ist es wahr?"
„ES ist wahr, ich bin mit einer Andern vermahlt."
Sybille, sank nicht zu Boden, wurde nicht ohnmäch-tig, brach nicht in lauter, stürmischer Leidenschaft los.Aber die hohe Nöthe, welche vorher ihr Antlitz ungleichüberzogen gehabt haite, verliest ihre Wange, welche fahlwie Asche ward: auch die Lippen zogen sich scharf zusam-men, und ihre zarten, in einander geschlungenen Fingerpreßten sich jetzt mit krampfhafter Heftigkeit gewaltsamzusammen, so daß selbst an den Armen das Zucken sichtbarward. In allem klebrigen schien sie gefaßt und ruhig,als sie sagte: „Ich danke Euch, mein Lord, für die ein-fache Wahrheit — Mehr bedarf er nicht. Der Himmelsegne Euch und die Eurigsn! Lebt wohl!"
„Halt! — Ihr sollt — Zhr müßt mich weiter an-hürcn. Du weißt nicht, wie innig ich in meiner JugendKatharine Nevilc geliebt habe. In den männlichen Jah-ren verfolgte mich immer die Erinnerung dieser Liebe,aber durch Dein süßes Lächeln wähnte ich sic endlich aus-gelöscht; — ich verließ Dich, um den König aufzusuchcnund seine Einwilligung zu unsrer Verbindung zu verlangen.