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Dann verließ er hastig das Zimmer — bestellte ihreDienerinnen und ihre Sänfte, und während sie noch be-wußtlos war, öffneten sich dieThorc der Stadt, und durchden gewölbten Thorweg wurde in der verschlossenen undverhangenen Tragbahre die unglückselige Herzogin in dieneue Heimath getrogen, welche ihr Gatte bei ihres VatersFeind gesucht hatte! Der Graf sah ihr von dem Fensterseines ThurmeS nach und sagte bei sich selbst —
„Mein Geist wäre entmannt gewesen, hätte ich sie indenselben Mauern gewußt. Jetzt verbanne ich für immervon mir ihr Gedächtniß und ihr Verbrechen. Der Ver-rath hat sein AergsteS gethan, und meine Seele bietet jetztallen Stürmen Trotz!"
Gegen Nacht kamen Boten von Clarenee und Edward,der nach der Stadt Marwick zurückgekehri war, mit Aner-bietungen von Verzeihung für den Grafe» — mit Zu-sicherungen von Gunst, Macht und Gnade. Edward wür-digte der Graf keiner Antwort; dem Abgesandten vonClarenee ertheille er folgende: „Sage Deinem Herrn, ichwolle lieber immerdar mir selbst gleich bleiben, als wieein falscher und meineidiger Herzog seyn, und ich sey ent-schlossen- vom Kriege nicht abzulaffen, bis ich entwedermein Leben verloren, oder meine Feinde ganz vertilgt undniedergeschlagen habe!"
Nach diesem schrecklichen Abfall gestatteten Marwickseine noch übrigen Streitkräfte, der panische Schreckenunter ihnen, welchen der Uebergang deS Herzogs verur-sacht hatte, die Größe der Interessen, welche bei dem Er-