— sie erschien den Männern des Handels nur als die Ge-waltlhat einer ungestümen mißvergnügten Aristokratie.Selbst der WarwickS Anhängern gegebene Name schonwar unpopulär in den Städten. Sie wurden nicht dirLancastrier, oder die Freunde König Heinrichs genannt;ste hießen damals» und heißen noch so bei dem Chronisten:„des Lord'S Partei." Was nur immer vorzugsweise feu-dalistisch gesinnt war — die Stolzesten unter den Magna-ten — die Derbsten und Rohesten von der Deomanry, —die kriegerischsten von den Rittern sanktionirten die SacheWarwickS durch ihren Beitritt und ihre Ergebenheit; unddiese Sanktion gerade mißfiel dem aufstrebenden Geist derStädte.
Zu allen Zeiten haben gesummte Cläisen oder Ständeeinen scharfen Instinkt für ihre besonderen StandcSinteres-sen. Die von dem Grafen durchgesetzte Revolution warder Triumph der Aristokratie, ihr natürliches Ergebnißmußte wohl nothwendig die Verstärkung ganz gewiß dermoralischen und vermuthlich auch der politischen Machtseyn, welche dieser kriegerische Stand schon besaß. Da-neue Parliament war ihre Schöpfung — Heinrich Vl.war eine Null — sein Sohn ein Knabe von noch unbe-kanntem Charakter, und den umlaufenden, weitverbreite-ten Übeln Nachreden zufolge» seine rechtmäßige Geburtzweifelhaft, und dem Anschein nach war er mit Händenund Füßen gebunden und gefangen in den Garnen de«mächtigen Hauses des Erzbaronen; der Graf selbst hattenie angcstanden, seinen Widerwillen zu erkennen zu geben