nen, Deinen Ofen zu unterhalten »nd zu besorgen, DirDeine Werkzeuge zu reichen, und meine Lehrjahre unterDeiner Anleitung, großer Meister, zu beendigen. Wasden Grafen betrifft, so wird er Dir sein Ohr leihen, ichweiß, wenn Pu ihm erzählst, ich habe das Vertrauen sei-ner Feindin, der Herzogin, besessen; ich könne ihm alleihre verborgensten Geheimnisse mittheilen; ich —"
„Pfui über Dich! Du bist schlimmer als ich geglaubthatte, Elender! Als grausam und unwissend kannte ichDich — und jetzt auch als niederträchtig und treulos!Ich mit Dir arbeiten! Ich dem Grafen einen Mann em-pfehlen, der als eine Schmach für den Namen eines Ge-lehrten auf der Erde wandelt! Nimmermehr! Wenn DuBrot und Almosen bedarfst, das kann ich Dir geben, wieein Christ dem Bedürftigen Hilst; aber Vertrauen undEhre und Ruf der Gelehrsamkeit und edle Beschäftigung— die find nicht für den Betrüger und den Vcrräther!da — da da!" Und er lief zu einem Kabinet, nahmeine Hand voll kleiner Münzen heraus, warf sie dem Mönchin die Hände, drängte ihn nach der Thüre, und rief denDienern, sie sollten den Besuch zum Thore hinaus schas-sen. Der Mönch kehrte sich mit grollender Wuth um. Erwagte nicht, eine Drohung auszustoßen, aber er that einGelübde in seiner Seele und ging seines Weges.
Es traf sich einige Tage nach diesem Vorfall, daßAdam, auf einem seiner tiefsinnigen Gänge in dem Um-kreise des Towers herum, der jetzt, seitdem er nicht mehrals Palast bewohnt ward, seinen seltenen und aufs Ge-