brutales Betragen zu vergessen, und den Grafen zu bitten,daß er ihn auch zu Gnaden und in Gunst aufnehnic.
So verschaffte sich denn in der Dämmerung, mit HülfeEines der untergeordneten Beamten des Towers, den ersich früher zum Freund gemacht hatte, der Mönch Einlaßin Warners Zimmer. Nun hatie sich Adam, der seineeigene Art von Aberglauben hatte, neuerlich gerade inden Kopf gesetzt, all die verschiedenen Mißgeschicke, welcheda- Heureka betroffen, so wie alle die kleinen Mängel undFehler, welche noch ihre vollendete Construktion aufhiel-ten, rührten von dem Mangel des in den mystischen Mond-strahlen gebadeten Diamanten her, welchen seine deutscheAutorität längst schon so nachdrücklich gefordert — undjetzt, da ihm ein Monatsgehalt, der weit seine Bedürfnisseüberstieg, zur Verfügung stand, und da es-ihm geziemte,der Gönnerschaft des Grafen alle mögliche Ehre zu ma-chen, beschloß er, der Diamant solle nicht länger bei denOperationen fehlen, auf welche er einen Einfluß zu übe«geeignet seyn sollte. Er verschaffte sich eine» von ziem-licher Größe und Glanz, setzte ihn die gehörige Zahlvon Nächten dem Neumond aus, und hatte ihm schon sei-nen Ort in dem Heureka bereitet, indem er ihn mit feier-licher Freude betrachtete, als Bungey eintrat.
„Mächtiger Bruder," sagte der Mönch, sich bis zurErde verbeugend, „sey so barmherzig als Du stark bist lWahrlich, Du hast Dich als Magier bewährt, gegen denich nur ein armer Elender bin — denn stehe! Du bist reichund geehrt- und ich arm und geächtet! Geruhe Deinem