ließ die Milchbrüder mit einem stummen Winke derHand.
„Du bist doch eben ein grober Bauer/' sagic Mar-maduke, als die Thüre sich hinter den jungen Männernschloß. „Mancher Baron halte seines BaterS Schloßverkauft für solche Worte von des Grafen Lippen."
„Mögen Barons die Freiheit ihres Handelns fürschöne Worte verkaufen. Ich halte mich ungebunden,daß ich mich immer der Sache anschließen kann, die ambesten den Markt füllt aiird das Gesetz regelt und hand-habt. Aber sage mir, ich bitte Dich, Herr Ritter, wasmacht denn Warner und seine Tochter dem Grafen so liebund theuer?"
„Was! wißt Ihr es nicht? — und hat sie Euchnicht erzählt — Ha! was wollte ich sagen!"
«Kann ein Geheim,riß obwalten zwischen dem Gra-fen und dem Gelehrten?" fragte Alwyn verwundert.
„Wenn dieß der Fall ist, so ist cs an uns, es zu ach-ten," erwiederte der Nevile, seinen Mantel zurechtlegend,„und jetzt müssen wir die Sänfte bestellen."
Ungeachtet aller der drängenderen und aufregendenAngelegenheiten die auf ihn einstürmten, fand der Grafdoch bald Zeit seine Gäste zu begrüßen. Seine Bewill-kommnung Sybillens war mehr als höflich«— sie warväterlich. Wie sie sich ihm schüchtern näherte, und mitniedergeschlagenen Augen, trat er vor, legte ihr die Handaus das Haupt und sagte:
„Die heilige Mutter wolle Dich imm« in ihre Obhut