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hen hatte Etwas von männlicher Verwegenheit »nd Roh-heit; die Gesundheit selbst erschien an ihnen widriger alsKrankheit. Auf diese Gesichter von Erz halte das Lastersein unvertilglichcS, nicht zu mißkennendeS Siegel ge-drückt. In diese Augen war nie die Thräne des Mitge-fühls oder weiblicher besorgter Zärtlichkeit getreten; aufdiesen Stirnen hatte nie die Glut sittsamer Schaamröthegeflammt; selbst ihre Stimmen straften halb ihr GeschlechtLügen» so rauh, tief und heiser waren sie — ihr Geläch-ter laut und mißtönig. Einigen von ihnen fehlte nichteine gewisse Schönheit, aber es war eine Schönheit nurder Züge» neben einer Allen gemeinsamen Häßlichkeitdes Ausdrucks — ein Ausdruck der zugleich listig, keck,hartherzig und frech war. Unweiblich durch die ärgstenLaster des Weibes, leidenschaftlos durch zu frühe Er-schöpfung der Leidenschaft — standen sie zwischen denGeschlechtern wie schnöde, ungethünre Anomalien, ge-schaffen und gestaltet aus den heillosesten Entartungenbeider. Diese Geschöpfe schienen kürzlich von einer lan-gen Fahrt und Wanderung angekomme» zu sehn — ihreSchuhe und die Säume ihrer Kleider waren mit Staubund Koth bedeckt — ihre Gesichter erhitzt, und die Adernan ihren nackten, sehnigen, sonnverbrannten Armenwaren von der Anstrengung aufgcschwollen. Jede hatteauf dem Boden neben sich ein Tamburin — Jede trug inihrem Gürtel ein langes Messer in der Scheide; gut daßdie Scheiden die Klingen verhüllten, denn nicht Eines,nicht einmal das Messer des fünfzehnjährigen Kindes mit