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sey. Gr ließ sogleich Adam Warner vor sich berufen, underfuhr von dem einfältigen Weisen, der Nichts verhehlte,die Art und Weise, wie Anna aus dem Tower entflohenDer König entließ Adam rasch, nach einigen herzhaftenVerwünschungen und allgemeinen Drohungen; und da inihm lebhaft das Bewußtseyn der Nothwendigkeit erwachte,eine scheinbare Geschichte zn erfinden, um dem erstauntenHof eine Erklärung des plötzlichen Verschwindens seinesGastes zu geben, erkannte er, daß die Person, welche ambesten ein solches Mährchen aufbringen und in Umlaufsetzen könnte, die Königin sey; und sie suchte er sofort auf,mit dem Vorsatz, seine Vertraute da zu wähle», wohinbei dergleichen Vergehen von Ehemännern höchst seltenihr ehrendes Vertrauen fällt. Er milderte jedoch seineErzählung so weit, daß nur eine erläßliche Verirrungübrig blieb. Er hatte sich dem Becher etwas zu sehr hin-gegeben — er war in den Corridor hinausgeschritten, umdie erfrischende Kühle der Luft zu genießen — er hatteeine weibliche Gestalt erblickt, die er nicht erkannte; —und einige galante Worte, er wußte selbst nicht mehr, wiesie gelautet, waren mißverstanden worden. Wie er be-merkt, Wen er so angeredet, hatte er den Zorn oder dieUnruhe der Lady Anna zu begütigen gesucht; aber sie,seine Absicht immer noch nicht verstehend, war in MasterWarner« Zimmer geeilt — er war ihr dahin gefolgt --und jetzt war sie aus dem Palast geflohen. So lautetedie Geschichte, die er leicht und lachend erzählte, aber mit