genommen» und ihr gewöhnliches mildes und leicht zu be-> handelndes Wesen in Einen finstern» hartnäckigen Gnt-^ schluß verwandelt und znsammengedräugt hatte — denEntschluß: wo möglich aus diesem ruchlosen Palast zuentfliehen. Und sobald Marmaduke wieder eintrat, gingihm Anna bis zu Schwelle entgegen. faßte ihn mit der, Hand krampfhaft am Arm und sagte:j »Bei dem Namen den Ihr tragt, — bei Eurer Liebe
zu meinem Vater — helft mir aus diesen Mauern ent-kommen!"
Zn großem Erstaunen starrte Marmaduke fie an ohnezu antworten.
»Verweigert Ihr mir das, Sir?" sagte Anna bei-nahe drohend.
„Meine Lady und Gebieterin," antwortete Marma-duke, „ich bin Euer Diener in allen Dinge». Aus den4 Mauern — aus dem Palast entkommen — wie? DieThors find verschlossen. Ja, »nd was würde mein Lordsagen, wenn bei Nacht —"
„Wenn bei Nacht!" wiederholte Anna mit hohlerStimme; und dann innehaltend brach fie in ein entsetz-liches Lachen aus. Dann Plötzlich fich wieder sammelnd,ging fie nach der Thüre zu — „So will ich allein fort-! gehen und auf Gott und unsere heilige Jungfrau ver-! trauen."
Sybille sprang vor, um sie aufzuhalten, und Mar-maduke eilte zn Adam uud flüsterte: „das arme Fräulein,