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freundlich, als sic sah, daß er zwar neben ihr stehen blieb,aber nicht sprach,
„Ja!" antwortete Alwyn hastig, und wieder war erstumm.
Endlich, wie er seine Augen erhob und sich um-schante, sah er in der Entfernung Hastings mit gekreuztenArmen an den Wall sich lehnen, nnd der Kontrast ovnseines Nebenbuhlers kalter und hochmnthigcr Gleichgül-tigkeit mit seinen glühenden Adern und seinem blutendenHerzen machte seinen männlichen Geist sich aufraffen »udgab seiner Zunge die Beredtsamkeit, welche die innere Be-wegung gewinnt, sobald sic einmal die selbstgeschmiedetenFesseln zerbricht,
„Schau -- schau, Sybille!" sagte er, aus Hastingsdeutend — „schau! dieser Mann, glaubst Du, liebe Dich!wenn es so wäre — wenn er Dich liebte, würde er dortstehen bleiben — schau nur! — so fern, verachtend, gleich-gültig — während er mich an Deiner Seite weiß?"
Sybille sah den Goldschmid mit Augen voll un-schuldigen Erstaunens an — mit Augen, welche so deut-lich als nur möglich, fragten: „llnd warum nicht, MeisterNlwyn?"
Alwyn verstand den Blick so, und antwortete, wiewenn sie es ausgesprochen hätte: „Weiler wissen muß,wie arm und kahl jenes schwächliche Phantasisgelüsten ist,das allein Raum hat in einer vom Genuß abgenützte«und abgestumpften Seele, gegen das, was ich für Dichfühle und Dir jetzt gestehe — gegen die Siebe des Jüng-
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