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Gedanken und Betrachtungen Hastings' in diesem Augen-blick waren von einer Art, daß fie eine günstige Aussichtfür die Wünsche und Plane des geringeren Liebhabers zueröffnen schienen; denn während der aufregenden Er-eignisse, welche die Zeit seiner kürzlichen Entfernung vonSybille» ausgefüllt hatten, hatte sich Hastings einiger-maßen von ihrem Zauber über sein Gemüth befreit; undda er die Schwierigkeit erkannte, seine Ehre und seineweltlichen Aussichten mit einer weiteren Verfolgung seinerLiebe, die er übereilt ausgesprochen hatte, aber nicht sotief empfand, in Einklang zu bringen, hatte er den Vor-satz gefaßt, frischweg den gordischen Knoten zu zerhauen,den er nicht lösen konnte, und Sybillen zu erklären, daßdie Heirath zwischen ihnen eine Unmöglichkeit sey. Mitdieser Absicht hatte er die Zusammenkunft verabredet, uudsein Gespräch mit dem König bestärkte ihn noch in seinemVorhaben.
In solcher GemüthSverfaffung ward er also vonAlwyn üngeredct:
„Mein Lord, darf ich so kühn seyn und mir fürwenige Augenblicke Euer wohlwollendes Gehör erbittenfür Worte, die Euch vielleicht anmaßlich erscheine»dürften?"
„Aber faßt Euch nur kurz, Meister Alwyn — manerwartet mich."
„Ach, mein Lord, ich kann errathen, Wer — Sie,,die ich selbst aufsuche — Sybille Warner!"
„Ha, Herr Goldschmid!" sagte Hastings hochmüthig