Druckschrift 
7 (1843)
Entstehung
Seite
42
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cken über das kränkliche Aussehen des Weise», schicktenach Sybillen, und sagte ihr, mit der Miene huldvollerRücksichtnahme: ihre erste Pflicht sey, ihren Vater zu ver-pflegen, die Königin entbinde sie sür einige Tage allerihrer Verpflichtungen am Hofe, und er habe Befehl gege-ben, das Zimmer zunächst dem Master Warners, das derMönch Bungey innc gehabt, bis dieser Ehrenmann mitseiner Gönnerin den Hos verlassen hatte, für sie cinzurich-ten, in welchem sie für jetzt ihren Aufenthalt nehmen sollte.

Sybille, verwundert über diesen ganz neuen Beweisvon Aufmerksamkeit bei dem sonst so gleichgültigen König,jedoch es sich erklärend aus dem hohen Werth, den er aufihres Vaters Arbeiten lege, dankte Edward mit ernsterUnbefangenheit und entfernte sich. Im Vorzimmer be-gegnete sie Hastings, der eben zu dem Könige ging. Erschrack überrascht zusammen, und mit einer schmerzlichenRegung stechender Eifersucht.Wie, Du Sybille! ausdem Kabinct des Königs kommend? - Was führte Dichhieher?"

Seiner Gnaden Befehl." Und zu edel, als daßsie hätte eine Freude daran haben sollen, Mißtrauen zuerregen, was leichtfertige Gemüther, als Beweis ihrerMacht, vergnügt und kitzelt, setzte Sybille hinzu :Der Kö-nig hat mit mir freundlich gesprochen von meines VatersGesundheit." Des HosmannS Stirne klärte sich aufer sann einen Augenblick nach, und sagte dann in flüstern-dem Tone:Ich bitte Dich, mich nach einer Stunde aufdem östlichen Wall zu treffen."